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Erkältungsmythen kritisch betrachtet:

Zum Thema Erkältung und deren Linderung gibt es viele Mythen, Gerüchte und Halbwahrheiten. Was davon stimmt wirklich?

Mythos 1:
Bei Schnupfen nicht küssen! Eindeutig nicht! Der Austausch von Zärtlichkeiten ist bei einer Erkältung sogar ausdrücklich erwünscht, denn sie haben eine positive Auswirkung auf die Psyche des Patienten. Außerdem gelangen die Erkältungsviren mit dem Speichel in den Magen, wo sie zersetzt und unschädlich gemacht werden. Übrigens haben sich bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Wissenschaftler im britischen Salisbury für dieses Thema interessiert und Studentinnen Zungenküsse mit Studenten austauschen lassen. Das Ergebnis: Solange ihnen kein Nasensekret über die Lippen rann oder sie keinen Husten hatten, steckten die Studentinnen niemanden an.

Mythos 2:
Benutzte Taschentücher sind ansteckend. Teilweise! Wer einmal einen Schnupfen hat, ist zwar rund sechs Wochen gegen diesen Virentypus immun. Doch andere Personen können sich anstecken, da die Schnupfenviren auf dem Taschentuch bis zu mehrere Tage überdauern. Deshalb sollten benutzte Taschentücher besser direkt in den Abfalleimer wandern.

Mythos 3:
Wärme
tut gut! Stimmt bedingt! Moderate Wärme hilft dem Körper tatsächlich bei der Regeneration, denn dabei wird wie bei einem Fieber der natürliche Abwehrmechanismus dazu angeregt, die Viren zu bekämpfen. Warme Socken, wohltemperierte Räume, Heißgetränke und Erkältungsbäder aus der Apotheke und die bewährte Wärmflasche sind als Wärmequellen ideal. Ein Saunagang ist bei einer Erkältung aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht empfehlenswert. Die Belastung kann im Einzelfall für das Herz-Kreislauf-System zu hoch sein.

Mythos 4:
Nase
hochziehen verschlimmert die Infektion. Nein! Nase hochziehen ist für die Ohren der Mitmenschen zwar mehr als unangenehm, kann jedoch aus gesundheitlicher Sicht vorteilhafter sein als sich zu schnäuzen. Beim Schnäuzen wird das Sekret nicht nur Richtung Nasenausgang gedrückt, sondern auch in die Nebenhöhlen - die beste Ausgangssituation für eine Nasennebenhöhlen-Entzündung. Wird das Sekret dagegen in der Nase hochgezogen, läuft es im Rachen herunter und gelangt in den Magen, wo die Krankheitserreger von der aggressiven Magensäure abgetötet werden. Wer allerdings seine Umgebung schonen möchte, schnäuzt sich mit sanftem Druck und hält dabei jeweils ein Nasenloch zu – oder verlässt kurz den Raum.

Mythos 5:
Eine Grippeschutzimpfung schützt vor Erkältungen. Die alljährliche Grippeschutzimpfung schützt nur vor den Erregern der "echten" Grippe (Influenza), die mit einem schweren Krankheitsgefühl und Fieber einhergeht. Gegen eine Erkältung, die medizinisch als grippaler Infekt bezeichnet wird, wirkt der Impfstoff jedoch nicht. Wer sich gegen eine Influenza impfen lassen möchte, sollte dies in der Zeit von September bis November, noch vor Beginn der Grippesaison durchführen lassen. Wir beraten Sie dazu gerne.

 

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